Autogenes Training

Autogen = selbst „erlernt“ + Training = regelmäßiges Üben)

Das autogene Training (AT) wurde von Prof. Dr. J.H. Schultz, einem Berliner Arzt und Psychiater entwickelt. Er fand heraus, dass der Körper und die Seele in einer Art verminderten Bewusstseinszustand beeinflussbar sind. Beim AT ist man hellwach, befindet sich aber in einem Zustand vertiefter Konzentration, von daher auch der Begriff „konzentrative Selbstentspannung“. Um auf Dauer etwas bewirken zu können, muss es regelmäßig angewendet werden.

Durch AT erhält man folgenden Gewinn:

  1. Entspannung der Muskulatur, was mit der Zeit auch eine geistig/seelische Entspannung und Seelenfrieden zur Folge hat.
  2. Lebenshilfe; durch AT kann man gewisse Alltagsprobleme bewältigen lernen, z.B. Schlaflosigkeit oder große Nervosität.
  3. Selbstkontrolle & Selbstdisziplin
    Da man diese beiden Fähigkeiten beim AT mit ausbildet, können diese Fähigkeiten uns auch im täglichen Berufs- und Privatleben zugutekommen.

Generelle Wirkung des AT

  • Bessere Durchblutung = mehr Nährstoffe im Körper
  • Bessere Durchblutung = mehr Sauerstoff in den Zellen; auch das Gehirn bekommt mehr Sauerstoff, daher fördert das AT auch die Konzentration, das Denken, das Gedächtnis und die positive Stimmung
  • Bessere Durchblutung = bessere Kontrolle der Muskeln
  • Bessere Kontrolle = Man fühlt sich in einem gesunden Maß „Herr der Situation“

AT hilft Ihnen oder Ihren Mitarbeitern bei:

Stress, Ermüdungserscheinungen, Konzentrationsmangel, Nervosität, Schlafstörungen, Ermüdungserscheinungen, Niedergeschlagenheit, Hemmungen, Lernschwierigkeiten, Verspannungen.

Wichtig ist, dass Sie auch nach den Übungseinheiten die erlernten Übungen regelmäßig wiederholen.

Statistisch lässt es sich beweisen, dass Menschen, die AT betreiben, oder aber auch andere Entspannungsverfahren regelmäßig anwenden, seltener krank sind, wesentlich weniger Medikamente einnehmen müssen und länger leben. Das sollte ein Grund sein, sich genauer damit und somit auch mit sich selbst zu befassen.